| Originaltitel | John Carter | |
| Alternativ | John Carter of Mars; John Carter of Mars 3D; John Carter Of Mars in 3D | |
| Genre | Animation/Trickfilm, Science Fiction | |
| Land & Jahr | USA 2012 | |
| Verleih ab | 19.07.2012 (Walt Disney Studios Home Entertainment) | |
| FSK & Länge | ab 12 Jahren• 127 min. | |
| Regie | Andrew Stanton | |
| Darsteller | Taylor Kitsch, Willem Dafoe, Mark Strong, Ciarán Hinds, Dominic West, Polly Walker | |
| Homepage |
http://www.disney.go.com/johncarter http://www.disney.de/john-carter |
|
| Links | IMDB | |
|
Bewertung (Skala: 1-10)
User:8.0
Anzahl User:4
Noch keine Userkommentare Redaktion:3.0
| ||
VON EDGAR RICE BURROUGHS BÜCHERN ZUM FILM • AUDIOKOMMENTAR VON REGISSEUR ANDREW STANTON UND DEN PRODUZENTEN JIM MORRIS UND LINDSEY COLLINS
Der ehemalige Offizier John Carter (Taylor Kitsch) hat genug vom Krieg und möchte von der rohen Gewalt nichts mehr wissen. Eines Tages gerät er dennoch in einen Konflikt, der alle seine Vorstellungen übersteigt. Auf unerklärliche Weise landet er auf einem fremden Planeten, der von exotischen Geschöpfen und Stämmen bevölkert wird, die sich gegenseitig bekriegen.
Für Carter beginnt eine gefährliche Odyssee durch eine Welt, die am Abgrund steht. Auf seinen Abenteuern begegnet er dem Anführer Tars Tarkas (Willem Dafoe) und verliebt sich die schöne Prinzessin Dejah Thoris (Lynn Collins). Schließlich findet Carter seine Bestimmung: Er erkennt, dass das Schicksal des Planeten in seinen Händen liegt.
"John Carter - zwischen zwei Welten 3D" beruht auf Edgar Rice Burroughs' Roman "Die Prinzessin vom Mars", der Teil des mehrere Bände umfassenden Science-Fiction-Zyklus "John Carter vom Mars" ist. Die Saga über einen US-Hauptmann, der während des Amerikanischen Bürgerkrieges unversehens auf einem fremden Planeten landet und dort in einen verheerenden Stammeskonflikt gerät, inspirierte zahlreiche Filmemacher. Motive und Themen der Reihe lassen sich von George Lucas' "Star Wars"-Saga bis hin zu James Camerons 3D-Spektakel "Avatar - Aufbruch nach Pandora" in diversen Science-Fiction-Stoffen wiederfinden. Dabei ist der Kampf zwischen unterschiedlichen Kulturen, zwischen Mensch und Außerirdischen, Gut und Böse auf dem Schlachtfeld eines exotischen Planeten eine der markantesten Schnittstellen zwischen Burroughs' Mars-Zyklus und den genannten Filmen.
Leider reicht Andrew Stantons Verfilmung des klassischen Science-Fiction-Stoffes nicht an die von Burroughs inspirierten Leinwand-Werke von Lucas und Cameron heran. Die Faszination für Exotik und Mythologie der phantastischen Welt, in die es den Helden verschlägt, hält sich im Gegensatz zu "Star Wars" und "Avatar" in Grenzen. Die aufwendigen Spezialeffekte sowie das bemühte Spiel von Hauptdarsteller Taylor Kitsch verblassen angesichts der flachen Charaktere und klischeehaften Dialoge sowie der simpel gestrickten Geschichte. Die 3D-Konvertierung stört nicht weiter, verleiht den Bildern aber auch keine beeindruckende Tiefenwirkung. In Anbetracht von Stantons wundervollen Animationsfilmen "Wall-E - Der Letzte räumt die Erde auf" und "Findet Nemo" hätte man von seinem ersten Ausflug ins Realfilm-Fach mehr erwartet.

Als Spezialist für visuelle Effekte hat Jim Morris Filmgeschichte geschrieben. Für Filme wie "Terminator 2 - Tag der Abrechnung", "Jurassic Park" und... weiter