| Originaltitel | The Avengers | |
| Alternativ | The Avengers (3D); Group Hug; The Avengers in 3D | |
| Genre | Action, Science Fiction | |
| Land & Jahr | USA 2012 | |
| Verkaufsstart | 13.09.2012 (Walt Disney Studios Home Entertainment) | |
| FSK & Länge | ab 12 Jahren• 143 min. | |
| Regie | Joss Whedon | |
| Darsteller | Chris Evans, Robert Downey Jr., Chris Hemsworth, Scarlett Johansson, Jeremy Renner, Mark Ruffalo | |
| Homepage |
http://www.marvel.com/avengers_movie http://www.theavengers-derfilm.de |
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| Links | IMDB | |
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Bewertung (Skala: 1-10)
User:8.4
Anzahl User:5
Anzahl Userkommentare:2
Redaktion:7.0
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Eine visuelle Reise • Pannen vom Dreh • Zusätzliche & erweiterte Szenen • Kurzfilm "Objekt 47"
Für Captain America (Chris Evans) ist nichts, wie es einst war. Nachdem er sich im Zweiten Weltkrieg für die Rettung der Welt geopfert hat, erwacht der genetisch veränderte Soldat im 21. Jahrhundert. Viel Zeit, sich an die neue Situation zu gewöhnen, bleibt ihm nicht. Nick Fury (Samuel L. Jackson), Leiter der Geheimorganisation S.H.I.E.L.D., bittet ihn um Hilfe, als dem Planeten die Zerstörung droht. Der rachsüchtige Loki (Tom Hiddleston), Bruder des Donnergottes Thor (Chris Hemsworth), plant mit Hilfe einer außerirdischen Armee den vernichtenden Angriff auf die Erde.
Während Fury Captain America zu überzeugen versucht, sucht Black Widow (Scarlett Johansson) den brillanten Wissenschaftler Bruce Banner (Mark Ruffalo) auf. Obwohl der befürchtet, sich angesichts der Gefahr wieder in den unkontrollierbaren Hulk zu verwandeln, schließt er sich der S.H.I.E.L.D.-Agentin an. Zur Truppe gesellt sich auch Milliardär Tony Stark (Robert Downey Jr.), der als Superheld Iron Man für Schlagzeilen sorgt. Zusammen sollen sie Lokis finstere Pläne vereiteln. Zuvor müssen die einzelnen Helden jedoch ihre Egos beiseiteschieben, was vor allem Selbstdarsteller Tony Stark alles andere leicht fällt...
In der Welt der Marvel-Comics ist es ganz normal, dass sich die unzähligen Superhelden dauernd über den Weg laufen. Die Helden der bisherigen Marvel-Filme in einem Leinwandabenteuer zusammenzuführen, ist natürlich weitaus schwieriger. In "Marvel's The Avengers" wird dieses Kunststück nach vierjähriger Vorbereitungszeit erfolgreich vollbracht. Bereits im ersten "Iron Man"-Abenteuer von 2008 wird der erste Schritt zur Gründung der Avengers gemacht. So trifft Iron Man (Robert Downey Jr.) in einer kurzen Szene nach dem Abspann auf Geheimagent Nick Fury (Samuel L. Jackson), der mit ihm über die Avengers-Initiative sprechen will. Weitere Anspielungen werden in "Der unglaubliche Hulk", "Iron Man 2", "Thor" und "Captain America" eingestreut. Die Darsteller der einzelnen Titelhelden übernehmen ihre Rollen auch in der "Avengers"-Verfilmung. Nur Edward Norton, der zuvor Bruce Banner alias Hulk gespielt hat, wird von Mark Ruffalo ersetzt.
Unter der Regie von Joss Whedon, der für den Marvel-Verlag unter anderem die brillante Comic-Reihe "Astonishing X-Men" geschrieben hat, liefert das Ensemble eine hervorragende Leistung. Dank Whedons geschliffener Dialoge und seinem untrüglichen Gespür für die Entwicklung der Figuren, bilden die Charaktere das Herzstück der Action- und Effektgeladenen Comic-Verfilmung. Besondere Erwähnung verdient die Besetzung von Ruffalo. Dank seines nuancierten Spiels ist der Übergang zwischen Bruce Banner und dessen Alter Ego Hulk in jedem Moment glaubwürdig. Mit seiner Mischung aus vertrauenserweckender Sanftheit und beunruhigender Angespanntheit wird der von Ruffalo gespielte Held zu einer der interessantesten Figuren im Ensemble.
Inszenatorisch zieht Whedon vor allem im Finale alle Register und entfesselt eine Schlacht, die den Zuschauer mitten ins Geschehen zieht. Für die Kamera gibt es kein Halten, wenn sie den kämpfenden Helden kreuz und quer durch die Häuserschluchten New Yorks folgt. An der Unmittelbarkeit dieser mitreißenden Action-Szenen werden sich kommende Genre-Blockbuster messen lassen müssen.

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